Artzt feiert 40-jähriges Bestehen

  • 18. März 2021

Die Erfolgsgeschichte vom Gummiband-Pionier zum führenden deutschen Anbieter von Kleingeräten für Fitness und Gesundheit.

Vor 40 Jahren, im April 1981, gründete Ludwig Artzt die gleichnamige Firma in Frankfurt am Main. Ursprünglich als Handelsvertreter für Medizintechnik tätig, entdeckte er früh die Physiotherapie- und Fitnessbranche als erfolgsversprechenden Markt. Heute bietet das Familienunternehmen in zweiter Generation ein breites Sortiment an hochwertigen Fitnesskleingeräten.

Ein Visionär der Fitnessbranche

Einen entscheidenden Schritt in diese Richtung macht das Unternehmen Ende der achtziger Jahre mit der Vermarktung des Therabandes. Ludwig Artzt war es, der die heute weltweit genutzten Gummibänder in Deutschland und Europa bekannt machte. Gemäß seinem Motto „Machen statt reden“ zeigt er auf Messen und Kongressen unermüdlich wie man die bunten Bänder anwendet. Dazu gehört auch die Neuerung, den Produkten Übungsanleitungen beizulegen. Seine Idee, die Bänder, die zuvor nur als Rolle erhältlich waren, in Stücke zu schneiden und einzeln in Reißverschlusstaschen zu verkaufen, machen das Theraband schließlich zum Verkaufsschlager.

Eigenmarken mit Know How

Seit der Jahrhundertwende wird das Portfolio der Firma Artzt kontinuierlich um Kleingeräte für Therapie und Fitness erweitert, etwa durch Marken wie Bosu oder Gymstick. 2009 bringt das Unternehmen, inzwischen unter der Leitung der Söhne Felix und Philipp Artzt, mit Artzt vitality eine eigene Marke auf den Weg. Das vielseitige Sortiment aus Übungsbändern, Gymnastikbällen, Stabilitätstrainern und mehr wird gemeinsam mit Experten aus Training und Wissenschaft entwickelt und richtet sich gleichermaßen an Profis wie Breitensportler. 2017 folgt die kultige Artzt Vintage Series, die klassische Fitness-Tools aus Schultagen wiederbelebt.

Wie schon zu Beginn bei Vater Ludwig steht die Anwendung der Produkte dabei im Vordergrund: Übungsanleitungen, Workout-Videos, E-Learning-Kurse und Seminare zeigen wie man die Geräte effektiv verwendet. Seit 2019 werden alle Medien hierfür im hauseigenen Filmstudio und Showroom selbst produziert.

Produkte für eine nachhaltigere Zukunft

Bei allen Eigenprodukten legt Artzt großen Wert darauf, dass sie hochwertig verarbeitet und nachhaltig gefertigt sind. Deshalb werden zunehmend nachwachsende Rohstoffe wie Holz und Kork oder recycelte Materialien verwendet. Um lange Lieferketten zu vermeiden, wird ein Großteil der Artikel in Deutschland gefertigt – einige sogar am Standort im hessischen Dornburg, wo das Unternehmen seit 2007 seinen Sitz hat. Darüber hinaus kooperiert das Familienunternehmen seit vielen Jahren mit umliegenden Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten. 90 Prozent der Produkte werden hier konfektioniert und verpackt.

Sondereditionen und Baumpflanzaktion zum Jubiläum

Und was ist für das Jubiläumsjahr geplant? Zum vierzigsten Geburtstag bringt Artzt verschiedene Sondereditionen ausgewählter Produkte auf den Markt, unter anderem eine limitierte Version des Artzt vitality Triggerholz aus duftendem Zirbenholz. Dazu gibt es spezielle Jubiläumsangebote. So erhalten Physiotherapeuten beim Kauf eines Artzt vitality Fazer-Sets kostenlos eine Namensgravur.

Außerdem will das Unternehmen mit einer Baumpflanzaktion ein Zeichen für den Umweltschutz setzen. In Zusammenarbeit mit Westerwald Tourismus werden im Rahmen des Projektes „Wir Westerwälder” 40 Bäume gepflanzt. Auf eine Feier muss die Geschäftsleitung aufgrund der Corona-Pandemie zwar vorerst verzichten, trotzdem können sich Freunde, Partner und Wegbegleiter auf viele große und kleine Aktionen freuen.

www.artzt.eu

Bildunterschrift: Mit der Vermarktung des Therabandes in Deutschland begann die Erfolgsgeschichte der von Ludwig Artzt gegründeten gleichnamigen Firma.

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